Prof. Dr. Thomas Spranz-Fogasy
(Ehemaliger Mitarbeiter)
Funktion
- Kooptiertes Mitglied des IDS (vorm. wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung Pragmatik)
- apl. Professor an der Universität Mannheim
Zur Person
1975-1981
Studium Germanistik, Philosophie, Geschichte an der Universität Heidelberg
1981-1985
Promotion mit einer Dissertation zum 'widersprechen' in Schlichtungsgesprächen
1985-1987
Postdoc-Stipendium der DFG zur Anwendung der Gesprächsanalyse
1988-1993
Vorbereitung und Mitarbeit im Sonderforschungsbereich 245 "Sprache und Situation" der DFG
1993-1995
Habilitandenstipendium der DFG zum Thema Interaktionsprofile. Die Herausbildung individueller Handlungstypik in Gesprächen
1996
Habilitation an der Universität Mannheim
1996-2024
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am "Institut für Deutsche Sprache"
2011-2015
Bearbeiter des Teilprojekts Medizinische Versorgung – Ärztliche Hypothesenbildungsprozesse im Rahmen des Projekts Professionelles Handeln in der Interaktion
2006-2014
Bearbeiter des Teilprojekts Sequenzielle und interaktionstypologische Organisation von Verstehen im Rahmen des Projekts Verstehen in der verbalen Interaktion
-2024
Projektleitung Fragesequenzen im Coaching
-2024
Projektleitung Sprachliche Manifeshtation von Widerstand in der psychodynamischen Psychotherapie (zus. mit Arnulf Deppermann)
1987
Mitbegründer des Arbeitskreises angewandte Gesprächsforschung (AAG)
2003-2020
Ehemaliger Mitorganisator der jährlichen Arbeitstagung zur Gesprächsforschung
Mitorganisation der International Conference on Conversation Analysis 2010 (ICCA10) in Mannheim
Mitorganisation der International Conference on Conversation Analysis and Psychotherapy (ICCAP24)
Ehemaliges Vorstandsmitglied im Verein Gesprächsforschung e.V.
2005-
Projektleiter der Wissensdomäne Medizin und Gesundheitswesen im Forschungsnetzwerk Sprache und Wissen
festes Mitglied im DFG-Forschungsnetzwerk Linguistik und Medizin
Gastdozenturen u.a. in Sarajevo, Seoul, Waterloo (CAN), Peking
Forschungsinteressen
Linguistische Gesprächsanalyse als Grundlagen- und Anwendungsforschung in unterschiedlichen Bereichen: Beratung/Therapie, medizinische und psychotherapeutische Kommunikation, Coaching, Schlichtung, familiale Konflikte, umweltpolitische Diskussion, Argumentation (Publikationen), Gesprächsrhetorik, Kommunikation gesellschaftlicher Führungskräfte, interaktive Bedeutungskonstitution, Verstehen in der verbalen Interaktion